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Wortbeschreibungen zum Tablet-Datenblatt

Unterschied zwischen digitalem und optischen Zoom

Digitaler Zoom:
Hierbei wird ein Bild durch gewisse Algorithmen künstlich vergrößert. Das Bild wird auf lediglich einen Teil der Projektionsfläche reduziert. Dadurch stehen weniger Pixel zur verfügung, welche durch besagte Algorithmen wieder auf die Auflösungsrate hochgerechnet und die fehlenden Werte ergänzt werden.

Optischer Zoom:
Hierbei werden die mechanischen Einstellungen im Objektiv verändert. Somit kann der Winkel, in dem das Bild aufgenommen wird, verstellt werden. Da beim optischen Zoom keine künstliche Berechnung fehlender Werte zum Einsatz kommt, sondern die Vergrößerung auf "natürliche" Weise stattfindet, werden durch diesen Zoom ausnahmslos immer die besseren Bilder entstehen.

Unterschied zwischen digitaler und optischer Bildstabilisierung

Digitale Bildstabilisierung:
Ein digitaler Bildstabilisator erhöht bei einer Aufnahme automatisch die ISO-Empfindlichkeit(Lichtempfindlichkeit des Bildsensors), was zu einer verkürzten Belichtungszeit führt und das Verwacklungsrisiko senkt. Doch durch die erhöhte ISO-Empfindlichkeit vermehrt sich auch das Bildrauschen und die Entstehung von Artefakten.

Optische Bildstabilisierung:
Ein optischer Bildstabilisator wirkt dem Verwackeln durch bewegliche Linsengruppen im Objektiv (optisch), oder durch einen beweglich aufgehängten Bildsensor (mechanisch) entgegen. Sensoren ermitteln die Bewegung der Kamera. Ein weiterer Sensor wertet die Resultate aus und sorgt für die Gegenbewegung. Diese Art der Bildstabilisierung ist der digitalen deutlich voraus, weshalb beim Kauf auch auf diese Eigenschaft viel Wert gelegt werden sollte.

Wi-Fi Direct

Wi-Fi Direct ermöglicht es zwei verschiedenen WLAN-Endgeräten miteinander zu kommunizieren. Doch im Gegensatz zu WLAN kommt Wi-Fi Direct ganz ohne zentralen Zugangspunkt aus. Es müssen lediglich beide Endgeräte Wi-Fi Direct unterstützen.

DLNA (Digital Living Network Alliance)

DLNA ist ein Vernetzungs-Standard, welcher durch die gleichnamige Digital Living Network Alliance entwickelt wurde. Ziel dieses Standards ist es, das Geräte unterschiedlicher Hersteller trotzdem einheitlich miteinander kommunizieren können.

NFC (Near Field Communication)

Die Near Field Communication ist ein internationaler Übertragungsstandard zum kontaktlosen Datenaustausch per Funktechnik. Die Reichweite begrenzt sich auf wenige Zentimeter mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von maximal 424 kBit/s. Diese Technik wird vor allem beim Micropayment(bargeldlose Zahlungen kleiner Beträge) eingesetzt. NFC ermöglicht das drahtlose Aufladen des Akkus auf eine Entfernung bis 10 cm, wenn das Smartphone diese Funktion besitzt. Interessant sind auch die sogenannten NFC-Tags. Einen leeren NFC-Tag könnte man mit einer App so beschreiben, das z.b. beim Ablegen des Smartphones auf dem Nachttisch die Weckerfunktion aktiviert wird.

MHL (Mobile High-Definition Link)

MHL ermöglicht Mobilgeräten hochauflösende Audio- und Videoinhalte auf einen Bildschirm über ein Kabel zu übertragen. Durch diese Verbindung wird das Mobilgerät auch gleichzeitig aufgeladen. Dazu wird beim Bildschirm ein Anschluss mit MHL-Unterstützung(HDMI-MHL) oder ein entsprechender Adapter, welcher die normalen HDMI-Signale in MHL-Signale umwandelt, benötigt.